(Stromverbrauch Audi e-tron Sportback kombiniert in kWh/100 km: 23,2–20,9 (NEFZ); 25,2–21,2 (WLTP) CO₂-Emissionen kombiniert in g/km: 0*)

Fördermöglichkeiten Elektromobilität

Wie der Staat Käufer von Elektroautos unterstützt: Noch sind Elektroautos teurer als Verbrenner. Damit die Fahrzeuge dennoch attraktiv werden, haben Bund und Länder verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen. Das bekannteste Angebot ist die sogenannte BAFA-Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – besser bekannt als Umweltbonus. Wer kann, sollte sein E-Auto über den Arbeitgeber beschaffen. Dank der Dienstwagen-Regel zahlen Sie monatlich deutlich weniger Steuern für einen elektrischen Dienstwagen als für einen Verbrenner.


Das bringt Ihnen der Umweltbonus

Grundsätzlich profitieren alle Käufer von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden vom Umweltbonus. Für vollelektrische Fahrzeuge gibt es bis zu 9.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden bis zu 6.750 Euro. Die Summe wird zu zwei Drittel vom Bund und zu einem Drittel von den Autoherstellern gewährt. Voraussetzung ist, dass der Netto-Listenpreis des Basismodells ohne Sonderausstattung unter 40.000 Euro liegt und das Fahrzeug in Deutschland zugelassen wird. Für E-Autos bis 65.000 Euro gibt es maximal 7.500 Euro bzw. 5.625 Euro für Plug-in-Hybride. Auch der Kauf eines gebrauchten E-Autos wird gefördert.

Die komplette BAFA-Liste können Sie hier herunterladen:
Förderfähige E-Mobilitäts-Fahrzeuge (PDF)

Der Beantragungsprozess wurde deutlich vereinfacht: er ist jetzt nur noch einstufig. Sie können die Umweltprämie aber erst nach der Zulassung Ihres Fahrzeuges beantragen, indem Sie die entsprechenden Dokumente unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/fem hochladen.


Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis unter 40.000 Euro:

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug

Bundesanteil 6.000 EUR

Herstelleranteil 3.000 EUR

Kaufprämie 9.000 EUR

 

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug

Bundesanteil 4.500 EUR

Herstelleranteil 2.250 EUR

Kaufprämie 6.750 EUR


Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis über 40.000 Euro:

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug

Bundesanteil 5.000 EUR

Herstelleranteil 2.500 EUR

Kaufprämie 7.500 EUR

 

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug

Bundesanteil 3.750 EUR

Herstelleranteil 1.875 EUR

Kaufprämie 5.625 EUR


E-Auto fahren, Kfz-Steuer sparen

Der Zeitpunkt für den Kauf eines E-Autos könnte nicht günstiger sein. Wer sich jetzt für ein batterieelektrisches Fahrzeug entscheidet und bis zum 31.12.2020 zulässt, zahlt keine Kfz-Steuer. Der Steuererlass gilt für zehn Jahre. Bei einem Halterwechsel innerhalb dieses Zeitraums zahlt auch der neue Fahrzeughalter in den noch verbleibenden Jahren keine Kfz-Steuer.


Deshalb lohnt sich ein E-Auto als Dienstwagen

Wer einen Diesel- oder Benziner als Dienstwagen fährt, muss jeden Monat ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Für Fahrer von Elektroautos über 60.000 Euro Listenpreis sind es 0,5 Prozent. Ein Beispiel: Für einen Benziner mit 50.000 Euro Listenpreis werden monatlich 500 Euro auf das Bruttogehalt gerechnet und damit versteuert. Bei einem Elektroauto sind es in diesem Beispiel nur 250 Euro, die zusätzlich zu versteuern wären. Für E-Autos unter 60.000 Euro Listenpreis müssen nur 0,25 Prozent des Listenpreises versteuert werden


* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie hier: www.volkswagen.de/wltp, www.audi.de/wltp

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch,, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch: http://www.dat.de/co2